Zuerst die Regeln, dann der Text
Bevor ein Profil öffentlich wird, lohnt es, die Kontaktregeln einzustellen. Hier gibt es dafür drei Schalter: ob überhaupt jemand ohne Match anfragen darf, ob nur verifizierte Konten anfragen dürfen, und ob im Match die erste Nachricht von einem selbst kommen muss.
Die letzte Einstellung verändert die Erfahrung am stärksten. Wer sie aktiviert, bekommt keine unaufgeforderten Nachrichten mehr – ein Match entsteht, und ob daraus ein Gespräch wird, entscheidet man selbst. Umschalten geht jederzeit.
- Kontaktanfragen nur von verifizierten Konten
- Erste Nachricht ausschließlich von mir
- Anzeige auf Matches beschränken, wenn es zu viel wird
- Bilder als privat markieren und einzeln freigeben
Der Text als Filter
Ein Profil, das genau beschreibt, was gesucht wird, sortiert wirksamer als jede Einstellung. Wer schreibt, worüber er reden will und wie er angesprochen werden möchte, bekommt weniger Nachrichten – aber der Anteil brauchbarer steigt deutlich.
Eine konkrete Anweisung funktioniert dabei besser als ein Verbot. „Schreib mir, was dich an meinem Text interessiert hat“ ist ein Filter, den nur jemand besteht, der gelesen hat. Das ist der ganze Zweck.
Bilder und Kontrolle
Ein Bild mit Gesicht ist für die Sichtbarkeit nötig, alles Weitere nicht. Wer freizügigere Bilder hat, markiert sie als privat: Sie bleiben unsichtbar, bis man sie einer bestimmten Person freigibt, und die Freigabe lässt sich zurücknehmen.
Fotos in Nachrichten kommen hier verdeckt an und werden erst auf Klick sichtbar. Das entschärft die häufigste Belästigung auf Kontaktplattformen, ohne dass man den Kontakt gleich abbrechen muss.
Was man nicht schuldet
Keine Begründung für eine Absage, keine Antwort auf jede Nachricht, keine Rechtfertigung für Grenzen. Wer nach einem „Nein“ weiterschreibt, verstößt gegen die Regeln – Blockieren und Melden sind hier die vorgesehenen Mittel, nicht die letzte Eskalation.
Blockieren wirkt in beide Richtungen und sofort: Das Profil verschwindet gegenseitig, laufende Unterhaltungen sind beendet, und es gibt keine Benachrichtigung darüber. Man muss das niemandem ankündigen.