Nicht abholen lassen
Sich abholen zu lassen wirkt zuvorkommend und ist die häufigste Art, die eigene Beweglichkeit aufzugeben. Wer im Auto eines Fremden sitzt, kann nicht mehr entscheiden, wann und wo das Treffen endet.
Dasselbe gilt für den Rückweg. Ein Angebot, gefahren zu werden, ist freundlich gemeint und trotzdem besser abzulehnen – ein Taxi kostet weniger als ein Abend, den man nicht beenden kann.
Den Rückweg vorher festlegen
Vor dem Losgehen einmal nachsehen, wann die letzte Bahn fährt, oder eine Taxinummer speichern. Das dauert zwei Minuten und erspart die Situation, um Mitternacht ohne Möglichkeit dazustehen.
Genug Guthaben oder Bargeld für die Heimfahrt gehört dazu. Wer auf das Portemonnaie des anderen angewiesen ist, hat einen weiteren Faden abgegeben.
- Letzte Verbindung nachsehen und merken
- Taxinummer oder Fahrdienst-App bereithalten
- Bargeld für die Rückfahrt einstecken
- Akku aufgeladen, Ladekabel dabei
Beim Treffen in einer Wohnung
Wenn ein Treffen doch privat stattfindet, gilt dasselbe verstärkt: eigene Anreise, bekannte Adresse, geklärter Rückweg. Die Adresse gehört dann auch in die Nachricht an die Vertrauensperson.
Sinnvoll ist, sich beim Ankommen kurz zu orientieren: Wo ist die Tür, ist sie abgeschlossen, wo liegen die eigenen Sachen. Das klingt übertrieben und dauert zehn Sekunden.
Der Akku und das Telefon
Ein leeres Telefon macht jede andere Vorbereitung wertlos. Vor einem Treffen laden, und wenn der Abend länger wird, sparsam nutzen – der Safe Call, das Taxi und die Karte hängen alle daran.
Das Telefon gehört außerdem nicht in eine fremde Hand und nicht auf einen fremden Tisch. Auch das ist kein Misstrauen, sondern dieselbe Vorsicht, mit der man seine Jacke nicht irgendwo liegen lässt.