Was dabei passiert
Die Profile sind gegenseitig nicht mehr sichtbar, bestehende Unterhaltungen sind beendet, neue Nachrichten sind nicht möglich. Eine Benachrichtigung darüber gibt es nicht – die andere Seite sieht das Profil einfach nicht mehr.
Die Wirkung ist beidseitig. Man sieht also auch selbst nichts mehr, was in den meisten Fällen genau der gewünschte Effekt ist.
Wann es angebracht ist
Immer dann, wenn man jemanden nicht mehr sehen möchte. Das ist die ganze Voraussetzung – es braucht keinen Verstoß, kein Fehlverhalten und keine Rechtfertigung.
Typische Anlässe: Weiterschreiben nach einer Absage, unangenehmer Ton, ungefragte Bilder, ein Kontakt, der aus anderen Gründen belastet. Auch nach einer beendeten Bekanntschaft ist es eine saubere Lösung.
- Weiterschreiben nach einer Absage
- Ungefragte explizite Bilder
- Ein Kontakt, der belastet, auch ohne Verstoß
- Nach einem Ende, um nicht ständig nachzusehen
Der Unterschied zum Melden
Blockieren löst das eigene Problem. Melden gibt der Moderation die Möglichkeit, etwas zu unternehmen – und ist damit der Schritt, der die nächste Person schützt.
Bei Regelverstößen gehört beides zusammen, und zwar in dieser Reihenfolge: erst melden, dann blockieren. Nach dem Blockieren ist der Verlauf nicht mehr zugänglich, und der wird für die Prüfung gebraucht.
Wieder aufheben
Ein Blockieren lässt sich zurücknehmen. Die Profile sind dann wieder sichtbar, aber alte Unterhaltungen bleiben beendet – ein Neustart wäre also tatsächlich einer.
Sinnvoll ist das selten. Wer jemanden blockiert hat, hatte dafür einen Grund, und der ändert sich durch eine Entschuldigung meist nicht.