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Profil

Einen Anzeigenamen wählen

Der Name ist das Erste, was man liest, und das Einzige, was man später tippt.

Ein Anzeigename hat zwei Aufgaben: Er muss ansprechbar machen und darf nicht zu viel verraten. Beides gleichzeitig ist einfacher, als es klingt – wenn man ein paar Varianten von vornherein streicht.

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Ansprechbar heißt aussprechbar

Der beste Anzeigename ist einer, den jemand am Anfang seiner Nachricht schreiben kann, ohne ihn abzutippen: ein Vorname, ein Spitzname, eine kurze Wortverbindung. Wer sich Zahlenketten oder Sonderzeichen gibt, wird schlicht nicht angesprochen, sondern angeschrieben – und das ist ein Unterschied.

Der bürgerliche Vorname allein ist eine gute Wahl und verrät für sich genommen nichts. Nachname, Geburtsjahr oder der Name aus einem sozialen Netzwerk gehören nicht dazu; sie machen ein Profil über Suchmaschinen auffindbar.

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Was regelmäßig Probleme macht

Namen, die eine Erwartung ankündigen, ziehen genau diese Erwartung an. Wer sich nach einer Praktik benennt, bekommt Nachrichten zu dieser Praktik – auch von Leuten, die sonst nichts gelesen haben.

Ebenfalls unpraktisch sind Namen, die aussehen wie Werbung: durchgehende Großschreibung, Telefonnummern, Verweise auf andere Plattformen. Sie werden von Lesern wie von der Moderation als gewerblich gelesen, auch wenn sie es nicht sind.

  • Kein Nachname, kein Geburtsjahr
  • Keine Telefonnummer und kein Nutzername von anderswo
  • Keine durchgehende Großschreibung
  • Kein Ortsname, wenn der Ort klein ist
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Der Name und die Auffindbarkeit

Wer denselben Nutzernamen wie in anderen Netzwerken verwendet, verknüpft beide Konten für jeden, der ihn in eine Suchmaschine eingibt. Das ist die häufigste Art, wie ein diskret gemeintes Profil einem Bekannten auffällt.

Ein eigener Name für diesen Zweck kostet nichts und trennt die Bereiche sauber. Dasselbe gilt für die Mailadresse dahinter.

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Später ändern

Ein Anzeigename lässt sich ändern, aber bestehende Kontakte erkennen einen dann nicht wieder. Wer regelmäßig wechselt, wirkt außerdem wie jemand, der Spuren verwischt – auf einer Plattform, auf der Vertrauen knapp ist, ist das ein unnötiger Nachteil.

Sinnvoll ist ein Wechsel, wenn der alte Name zu viel preisgibt oder eine Erwartung transportiert, die nicht mehr stimmt. Dann lohnt es, die laufenden Unterhaltungen kurz zu informieren.

Häufige Fragen

Kurz und klar beantwortet.

Darf ich meinen echten Vornamen nehmen?

Ja. Ein Vorname allein ist unproblematisch und macht die Ansprache leichter. Nachname und Geburtsjahr gehören nicht dazu.

Kann ich den Namen später ändern?

Ja. Bedenke aber, dass laufende Kontakte dich dann nicht wiedererkennen.

Warum werde ich mit diesem Namen so seltsam angeschrieben?

Namen, die eine Praktik oder eine Erwartung enthalten, ziehen genau dazu Nachrichten an. Ein neutraler Name ändert die Art der Zuschriften oft deutlich.

Nächster Schritt

Erst ansehen. Dann selbst entscheiden.

Öffentliche Profile kannst du sofort öffnen. Für private Nachrichten und ein eigenes Profil ist eine kostenlose Registrierung erforderlich – ohne Abo und jederzeit löschbar.