Die typischen Formen
Eine Nachricht, angeblich vom Betreiber, über eine bevorstehende Sperre oder eine nötige Bestätigung, mit einem Link zu einer Anmeldeseite. Oder eine Mail über eine angebliche Zahlung, die man rückgängig machen könne.
Auch innerhalb einer Unterhaltung kommt es vor: Ein Mitglied schickt einen Link zu einer Seite, die aussieht wie die Anmeldeseite – etwa mit dem Hinweis, man solle sich dort noch einmal einloggen.
- Zeitdruck: Konto wird in 24 Stunden gesperrt
- Link mit leicht abweichender Adresse
- Anmeldeformular auf einer fremden Domain
- Anrede ohne Namen, Fehler in Schreibweise oder Aufbau
Woran man es erkennt
An der Adresse in der Adresszeile, nicht am Aussehen der Seite. Der entscheidende Teil ist der letzte vor dem ersten Schrägstrich – alles davor kann beliebig gestaltet sein und täuscht regelmäßig.
Grundsätzlich gilt: Nie über einen Link in einer Nachricht anmelden. Wer die Adresse selbst eintippt oder ein Lesezeichen nutzt, kann von dieser Masche nicht getroffen werden.
Was ein Betreiber nie tut
Nach dem Passwort fragen. Zahlungsdaten per Nachricht verlangen. Zur Anmeldung auf einer anderen Domain auffordern. Wer das liest, hat unabhängig vom Aussehen eine Fälschung vor sich.
Systemnachrichten erscheinen hier im eigenen Bereich der Anwendung und nicht als Nachricht von einem anderen Mitglied. Im Zweifel: Anwendung schließen, neu öffnen, selbst nachsehen.
Wenn Daten eingegeben wurden
Sofort das Passwort ändern – zuerst hier, dann überall dort, wo dasselbe Passwort verwendet wurde. Danach Zwei-Faktor einschalten und alle aktiven Sitzungen beenden.
Wurden Zahlungsdaten eingegeben, die Bank informieren und die Karte sperren lassen. Und die Nachricht melden, damit die Masche weiteren Nutzern nicht begegnet.