Die vier Stufen
Erstens: Suchmaschinen. Sie erreichen nur, was ohne Anmeldung sichtbar ist, und nur, wenn die Freigabe dafür ausdrücklich gesetzt ist. Zweitens: nicht angemeldete Besucher, die die öffentliche Übersicht sehen. Drittens: angemeldete Mitglieder. Viertens: Matches, für die zusätzlich Freigegebenes sichtbar ist.
Diese Stufen bauen aufeinander auf. Wer die erste abschaltet, bleibt innerhalb der Plattform vollständig sichtbar – das ist für die meisten die richtige Einstellung.
- Suchmaschinenfreigabe: standardmäßig aus
- Öffentliche Übersicht: nur mit Foto
- Anzeige auf Matches beschränken: optional
- Private Bilder: nur nach einzelner Freigabe
Was ohne Anmeldung sichtbar ist
In der öffentlichen Übersicht erscheinen Anzeigename, Ort, Alter, das erste Bild und der Profiltext. Nicht sichtbar sind private Bilder, Nachrichten, der Onlinestatus für Nichtmitglieder und alles, was zum Konto gehört.
Ein guter Prüfstein: die eigene Profilseite in einem abgemeldeten Browserfenster öffnen. Was dort steht, sieht jeder Besucher – und das ist regelmäßig mehr, als Leute erwarten.
Was es hier bewusst nicht gibt
Es gibt keine Liste der Profilbesucher. Das ist eine Entscheidung, keine fehlende Funktion: Wo jeder Aufruf sichtbar wird, sehen sich Menschen Profile nur noch flüchtig an – und das schadet gerade den Profilen, die man zweimal lesen müsste.
Ebenso wenig gibt es eine Anzeige, wer ein Bild aufgedeckt oder wie lange jemand einen Text gelesen hat. Wer wissen will, ob jemand Interesse hat, erfährt es dadurch, dass er schreibt.
Der Onlinestatus
Ob die letzte Aktivität angezeigt wird, lässt sich abschalten. Das ist besonders in Beziehungen und im kleinen Umfeld relevant, weil aus Zeitpunkten mehr abgelesen wird, als in ihnen steckt.
Wer den Status ausblendet, sieht ihn bei anderen weiterhin – hier ist das keine Gegenseitigkeit, weil die Anzeige ohnehin nicht als Kontrollmittel gedacht ist.