Warum sie wichtiger ist
Nach einem persönlichen Treffen ist die andere Seite in einer anderen Lage als nach ein paar Nachrichten: Sie hat Zeit investiert, sich gezeigt und rechnet mit einer Rückmeldung. Schweigen wirkt dann deutlich härter als eine Absage.
Für einen selbst gilt dasselbe umgekehrt. Wer schweigt, trägt das Unerledigte mit – zwei Sätze am nächsten Tag beenden das für beide.
Wie sie aussieht
Der Abend war nett, es soll nichts weiter daraus werden, alles Gute. Kein Grund, keine Aufzählung dessen, was nicht gepasst hat, keine Bewertung der Person.
Der Zeitpunkt: am nächsten Tag. Sofort nach dem Verabschieden wirkt es kalt, drei Tage später hat die andere Seite schon angefangen zu deuten.
- Am nächsten Tag, nicht später
- Kurz und eindeutig
- Keine Kritik an der Person
- Keine Hintertür offenlassen
Wenn Sex im Spiel war
Dann ist die Nachricht wichtiger, nicht unwichtiger. Ein Satz am nächsten Tag verhindert das Gefühl, benutzt worden zu sein – unabhängig davon, ob etwas daraus wird.
Dazu gehört auch der praktische Teil: Wenn beim Schutz etwas schiefgegangen ist, gehört das angesprochen, und zwar sofort. Beide Maßnahmen, die dann helfen, sind an Fristen gebunden.
Wenn die Absage nicht angenommen wird
Auch hier gilt: keine zweite Erklärung. Wer nach einem Treffen mit Vorwürfen reagiert – über die investierte Zeit, das Geld, den Abend –, bekommt keine Antwort mehr.
Bei anhaltendem Weiterschreiben blockieren und melden. Dass man sich persönlich getroffen hat, ändert an dieser Reihenfolge nichts.