Lustnah
Praktiken und Vorlieben

Shibari

Japanische Fesseltechnik mit Seil, oft mit ästhetischem Anspruch.

Shibari, auch Kinbaku genannt, verbindet Fesselung mit Form. Die Muster sind Teil des Reizes, ebenso wie die Langsamkeit, mit der sie entstehen.

Der Unterschied zu einfacher Bondage liegt im Können: Bestimmte Bindungen können Nerven schädigen, besonders am Oberarm. Wer sie ohne Anleitung nachahmt, riskiert bleibende Schäden.

Suspension, also das Aufhängen, gehört ausschließlich in geübte Hände.

Wer einsteigen will, findet in vielen Städten Workshops, in denen die Grundbindungen und vor allem die Gefahrenstellen vermittelt werden. Das ist kein Luxus: Die Nervenschädigung am Oberarm ist die häufigste ernsthafte Verletzung in diesem Bereich und passiert Anfängern, die Bilder nachstellen.

Zuletzt überarbeitet am 17.08.2026. Alle Begriffe