Unterschiedliche Gesprächsstile
Warum dieselbe Nachricht verschieden ankommt.
Manche schreiben knapp und meinen es freundlich, andere lesen Knappheit als Desinteresse. Manche schreiben lang und wirken damit anstrengend statt zugewandt.
Nützlich ist, den eigenen Stil zu benennen, wenn er häufig missverstanden wird: Ein Satz erspart viele Deutungen.
Ebenso nützlich ist, Nachfragen zu stellen statt zu deuten.
Nützlich ist, den Stil des Gegenübers zu spiegeln statt ihn zu bewerten. Wer kurze Nachrichten bekommt und lange schreibt, erzeugt ein Gefälle, das sich über die Zeit wie Desinteresse anfühlt – auf beiden Seiten.